Vìra Müllerová Dvořáčková Klavier
musikalischer Werdegang
Ein
Meilenstein ihrer musikalischen Weiterbildung wurde ihr Studienaufenthalt bei
Professorin J. S. Tkatz an der Musikakademie in Kiew. Diese sandte Vìra
Müllerová zum Internationalen Wettbewerb in Tokio (1981), wo sie als einzige
Tschechin in die engere Auswahl kam. Kammermusik studierte Frau Müllerová
sowohl in Prag bei Prof. J. Panenka als auch in Kiew bei Prof. N. S.
Grischko. Während ihres Studiums nahm sie mit Erfolg an verschiedenen
nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Heute
kann Frau Müllerová auf eine umfangreiche Konzertätigkeit zurückblicken. Als
Solistin trat sie schon mit sechzehn Jahren in der ganzen Tschechoslowakei
auf. Sie konzertierte in der BRD, in Russland, Frankreich, Slowenien,
Großbritannien, Japan und in den USA. Besondere
Konzertereignisse waren das Konzert für die UNO in Lublana, das Konzert für
die Stiftung der Gräfin Nostic an der Prager Burg (Konzert d-moll von W. A.
Mozart, begleitet vom Prager Kammerorchester unter der Leitung von Petr
Vronský), sowie eine Konzertreise durch Kalifornien im Jahre 2001. Vìra
Müllerová arbeitete mit bedeutenden tschechischen und ausländischen
Orchestern und Dirigenten zusammen. Neben ihren Soloauftritten begleitete sie
auch tschechische und ausländische Instrumentalisten und Sänger (E. Urbanová,
Z. Kloubová, R. Janál, I. Kujsnìr, Nitzan Laster, Inigo Alonso Viribay...) Weitere
musikalische Aktivitäten: die wiederholte Mitwirkung beim internationalen
Musikwettbewerb des Anglo-Czech Trust in London als Mitglied der Jury und als
Lektorin bei den Meisterkursen in Frensham (Großbritannien). Im Februar 2003
wurde Frau Müllerová Vorsitzende des Musikzentrum der Westböhmischen Region.
Sehr oft arbeitete sie für den Tschechischen Rundfunk (etwa fünzig
Aufnahmen), für das Tschechische Fernsehen, sowie mit verschiedenen Musikverlagen
(Panton, Matou¹, Avik) und dem Slowenischen Rundfunk (Lublana, Maribor)
zusammen. Seit 1980
ist Vìra Müllerová Professorin für Soloklavierspiel am Konservatorium in
Pilsen sowie an der Westböhmischen Universität in Pilsen. |