STEVEN HONIGBERG, ein Cellist erster Güte

Steven Honigberg close-up with celloSTEVEN HONIGBERG absolvierte sein Studium an der Juilliard School of Music unter Leonard Rose und Channing Robbins. Er ist Mitglied des zur Zeit seiner Aufnahme von Mstislav Rostropovich geleiteten National Symphony Orchestras sowie des von ihm gegründeten Potomac Streichquartetts.

 

In Washington ist er als Solist mit der National Chamber, McLean, Alexandria, Amadeus, Mount Vernon, Ars Nova, der Symphony of the Potomac, dem Washington Conservatory, der Washington University, Virginia und den JCC Symphony Orchestras aufgetreten. Als Cellist spielte er unter anderem Konzerte in der Phillips Collection Series, in der National Gallery of Art, in Dumbarton, in der französischen Botschaft, im Cosmos Club, in der Howard University, im Mount Vernon College und in der George Washington University. In seiner Heimatstadt Chicago spielte er bereits für den Radiosender WFMT, auf dem Ravinia Festival und als Solist mit dem Chigaco Symphony Orchestra, dem New Philharmonic Orchestra sowie den Orchestern Ars Viva und Lake Forest.

 

Zusammen mit dem National Symphony Orchestra gab er als Solist auf der Bühne des Kennedy Centers Eric Wolfgang Korngolds Cellokonzert zum Besten und begeisterte 1988 mit der Weltpremiere von David Otts Concerto for Two Cellos unter der Leitung von Mstislav Rostropovich und dem National Symphony Orchestra die Kritiker; das Stück wurde auf zwei Tourneen des NSO wiederholt aufgeführt. Honigberg war zehn Jahre lang Leiter der Kammermusikreihe im U. S. Holocaust Memorial Museum in Washington, D. C., wo er eine Vielzahl von neuen Stücken von Komponisten wie Lukas Foss, Benjamin Lees, Robert Starer und David Diamond uraufführte. Er spielte viele der im Museum aufgeführten Konzerte ein, so entstanden unter anderem vier Aufnahmen mit Musik aus der Musikserie und den CDs von Korngold sowie Kammermusik von Ernst Toch. Zusätzlich wurden viele seiner Konzerte mit dem Potomac Streichquartett aufgenommen, darunter die neun Streichquartette von Quincy Porter sowie die elf Streichquartette von David Diamond, eine Aufnahme, die im Jahr 2003 vom Musikkritiker John von Rein von der Chicago Tribune unter die 20 besten CDs des Jahres gewählt wurde. Honigberg hat außerdem Beethovens gesammelte Werke für Cello und Klavier sowie (zusammen mit seiner Mutter, der Pianistin Carol Honigberg) Chopins gesammelte Werke für Cello und Klavier aufgenommen.

 

Honigberg ist Mitglied des All-Star Orchestras von Gerard Schwarz, das im August im Auftrag des Public Broadcasting Services in New York eine Aufnahme einspielen wird. Weiterhin ist er Mitglied der Smithsonian Chamber Society, der Phillips Camerata (16 Musiker aus New York, Philadelphia, Baltimore und Washington, D. C.) sowie des VERGE-Ensembles (ein Ensemble, das im Laufe seiner 37-jährigen Existenz den Weg für die Fusion von Musik und Technologie bereitet hat). Im Bereich der Kammermusik hat Honigberg mit so bekannten Musikern wie der Violinistin Hilary Hahn sowie den Pianisten Jean-Yves Thibaudet, Jon Nakamatsu, James Tocco und Shai Wosner zusammengearbeitet.

Zusätzlich ist er auch als Autor tätig: sein Buch „Leonard Rose: America’s Golden Age and Its First Cellist“ erschien 2010 bei Beckham Books. Honigbergs Instrument ist ein im Jahr 1732 gebautes „Stuart“-Cello von Stradivarius.