LEONARDO DE LISI - TENOR

Leonardo De Lisis künstlerische Arbeit umfasst ein breit gefächertes Portfolio stimmlicher Repertoires.

Er wurde in Parma (Italien) geboren und gewann seitdem zahlreiche Gesangswettbewerbe; 1986 erreichte er den ersten Platz im „Città di Conegliano“, 1987 den zweiten Preis im „Hugo Wolf“-Wettbewerb in Stuttgart, 1987 im Grand Prix Ravel in Saint-Jean-de-Luz, 1989 im „Walther Gruner“ Wettbewerb in London und 1989 im Grand Prix Fauré in Paris. Im Wettbewerb der Fondation France Télécom gewann er 1992 den Preis in der Kategorie „Découvérte”; 1994 gewann er im Wettbewerb „Lied“ am I.V.C. 's-Hertogenbosch den ersten Preis, wie auch 1998 beim Seghizzi in Gorizia.

Description: Beschreibung: prada
Er wird regelmäßig für Auftritte in Italien, Europa und den USA engagiert. Er hat mehrere CDs mit Musik von Vivaldi, Porpora, Händel, Schubert, Blangini, Puccini, Cilèa, Respighi, Casella, Monteverdi, Piatti und Denza e Castelnuovo-Tedesco aufgenommen (EMI, Virgin Classics, Nuova Era, Hungaroton, Channel Classics und viele mehr). Er ist außerdem als einer der „100 Best tenor voices“ auf der gleichnamigen, 6 CDs umfassenden Edition von Emi vertreten (2009). Als Solist trat er bereits unter so gefeierten und bekannten Dirigenten wie Gavazzeni, Vasary, Rattle, Maag, Bartoletti, Aprea, Luisi, Panni, Weise, Dawes, Lloyd-Jones, Curtis, Cremonesi, Malgoire, de Marchi, Pfaff, Gorli und Harman auf; sein Repertoire umfasst dabei alle Musikstile, von Barockmusik über moderne bis hin zu zeitgenössischer Musik.

Als Opernsänger tritt er auf Bühnen in ganz Europa auf; sein Repertoire umfasst die Hauptrollen in Opern von Monteverdi (Orfeo, Ulisse, Nerone, il Testo in “Combattimento”), Händel (Bajazet, Grimoaldo, Berengario, Alessandro), Vivaldi (Vitaliano, Gualtiero, Tamese, Dario), Mozart (Ottavio, Tamino, Tito, Idomeneo, Alessandro, Lucio Silla, Arbace), Donizetti (Nemorino), Verdi (Alfredo), Puccini (Prunier), Caikovskij (Lenski), R.Strauss (Tenore Italiano, Narraboth), Britten (Male Chorus, Bob Boles, Quint), Wolf-Ferrari (Leandro, Donna Pasqua, Conte di Bosconero), Stravinskij (Oedipus, Tom Rakewell), Honegger (Giglio), Poulenc (Chevalier de la Force), Penderecki (Baron von Laubardemont) und Maderna (Trimalchio, Venetian Journal). Mehrere Opern und Konzerte berühmter italienischer Komponisten feierten mit ihm Premiere: Werke von Luca Francesconi, Claudio Ambrosini, Fabrizio Festa, Paolo Arcà, Alberto Cattaneo, Marco Betta und Carlo Galante.

Nach erfolgreichem Studium der Musik und des Gesangs machte Leonardo De Lisi seinen Abschluss in „Stimme und Operngesang“ am Konservatorium in Padua sowie in „Oratorio“ am Konservatorium in Parma. Er absolvierte außerdem ein „Vocal Performing Arts“ - Aufbaustudium am musischen Konservatorium Santa Cecilia in Rom. Zu seinen Lehrern zählen Irwin Gage, Dalton Baldwin, Gérard Souzay, Elly Ameling, Ileana Cotrubas, Claudio Desderi, Julia Hamari und Lajos Kozma.

Leonardo De Lisi unterrichtet derzeit den Aufbaustudiengang „Arts, Song und Oratorio“ am musischen Konservatorium “Luigi Cherubini” in Florenz (Italien).