Antonio De Innocentis  Ein Interpret von Weltrang

Antonio De Innocentis wurde 1961 in Neapel geboren. 1985 schloß er sein Studium am D. Cimarosa Konservatorium in Avellino, Italien mit höchster Auszeichnung ab; es folgten Diplomstudien am Wiener Konservatorium und Salzburger Mozarteum.

Seit seinem ersten Konzert im Jahr 1980 gibt er Konzerte in ganz Europa und hat mehrere Tourneen in den USA absolviert. Als erster Gitarrist der Welt spielte er die gesamten „24 Caprices“ von N. Paganini in einem einzigen Konzert (Avellino, Italien, 1992, sowie erneut in der „Old Malthouse Music Society“ in Sawbridgeworth, England, im Jahr 1996). Nach dem Konzert in Großbritannien schrieb der Veranstalter Chris Dell im Classical Guitar Magazine: „Dieser Musiker ist zweifellos ein Gitarrist von Weltrang.“

Mehrere Komponisten haben ihm Stücke auf den Leib geschrieben und sie ihm gewidmet, darunter John W. Duarte, Ursula Ditchburn, Neil Smith und Colin Tommis aus Großbritannien; John Bent, Pasquale Bifulco und John Oster aus den USA; Jonatas Batista-Neto aus Brasilien sowie Luigi Arbolino, Marcello Parisi und Giovanni Zaccari aus Italien.

Wenn De Innocentis nicht selbst auf der Bühne steht, lehrt er Fortgeschrittenenkurse in Italien, Norwegen und den USA.

Im Oktober 1999 trat er in einem Londoner Konzert anlässlich John Duartes 80. Geburtstag auf; 2005 spielte er auf der ersten Gedenkfeier von vielen. Auf einem Konzert anlässlich des 90. Geburtstags von John Duarte, das im Juni 2009 in Norwich veranstaltet wurde, gab er auf Einladung von Christopher Duarte die zwei Gitarrenkonzerte „A Tudor Fancy“ von J. Duarte und „Fantasia para un Gentilhombre“ von J. Rodrigo zum Besten. Begleitet wurde das Konzert durch das Academy of St. Thomas Orchestra unter der Leitung von Roger Coull.

Seine bisher sieben veröffentlichten CDs sind bei Fiammant Records erschienen: „Guitar Recital“ (1997), „Premiere!” (2004), „Live at Kellie Castle” (2005), „Return to Glenmore” (2005), „The 24 Caprices op. 1 by N. Paganini” (2010), „Vive la France!” (2011) – in Zusammenarbeit mit GiZa Records – und „Dialogues” (2013).

Seine Arrangements traditioneller schottischer Musik erschienen 2008 bei Lathkill Publications in England und wurden im Classical Guitar Magazine rezensiert. Im September 1998 und Oktober 2000 wurden von ihm bearbeitete Stücke in der Beilage der gleichen Zeitschrift veröffentlicht, auf die im März 2003 ein Interview mit dem Musiker folgte.

Im Sommer 2009 komponierte er außerdem die Musik für das Theaterstück „Giuseppina – Una donna del Sud” des italienischen Schauspielers Pierluigi Tortora, das im September 2009 auf dem internationalen Kunstfestival „Settembre al Borgo“ in Casertavecchia uraufgeführt und anschließend wiederholt in Italien gezeigt wurde.

 „… Antonio De Innocentis ist ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Künstler, der in der obersten Liga der Gitarristen der Neuzeit mitspielt ...“

John Duarte, 1999

De Innocentis eröffnete das Konzert mit drei Sonaten von Domenico Scarlatti, die für Normalsterbliche unmöglich zu spielen sind ... Das Spiel dieses Neapolitaners … war temporeich, laut und aufregend und voll von atemberaubenden Wechseln und Griffen. Ein bemerkenswertes Spiel voller Geschwindigkeit und Energie ...“

Joseph Mayes, GFA Soundboard, USA

Die technischen Fähigkeiten des Gitarrenspielers Antonio De Innocentis sind außergewöhnlich …”

Mark Switzer, GFA Soundboard, USA

 

„Antonio De Innocentis ist ein Virtuose der dunklen Töne und spielt in der obersten Liga der weltweit etablierten Nachwuchsmusiker. Dank seiner hervorragenden technischen Fähigkeiten und seiner unprätentiösen musischen Kenntnisse meisterte er das Prelude, Canto und Toccata op. 38 von John Duarte ohne Schwierigkeiten ... De Innocentis spielte selbst extrem schwierige Triol-Passagen mit beeindruckender Kraft und verlor dabei nie seine professionelle Gelassenheit.“

Tim Panting, Classical Guitar Magazine, Großbritannien

 

„… Ein echter Musiker, ein Spieler, der eine präzise und virtuose Technik mit Ernsthaftigkeit und der Sensibilität eines wahren Künstlers kombiniert ... ein Profi, der sich mit den verschiedenen Stilen und Möglichkeiten des Instruments bestens auskennt; ein Gitarrist, der ohne Zweifel ein Vorbild für zukünftige Generationen darstellen wird.“

Avelina Vidal Seara, Royal Higher Conservatory, Madrid

 

„… ein Gitarrist von Weltrang, darin besteht kein Zweifel …”

Chris Dell, Classical Guitar Magazine, Großbritannien

„Meiner Erfahrung nach spielt sonst nur David Russell Stücke von Scarlatti mit der gleichen Kombination aus technischer Versiertheit, musischer und stilistischer Genauigkeit und Cembalo-artiger Spielweise. De Innocentis Zwei-Saiten-Triller sind flammend und kristallklar. Seine Beherrschung des Stakkatos und seine Fähigkeit, Töne mit perfektem Timing erklingen zu lassen, sind Testament für eine feingeschliffene Technik und einen akribischen musischen Verstand ... Seit ich im Jahr 1969 zum ersten Mal Julian Bream am UCLA spielen hörte, hat mich kein anderer Gitarrenspieler dermaßen beeindruckt ... Dieser Musiker muss einen größeren Bekanntheitsgrad erlangen, und zwar schnell! ...“

John Bent, New Millennium Guitar Magazine, USA

„… Ein Virtuose mit knackenden Fingern ... De Innocentis konnte auf seiner Gitarre sogar einem gesetzten Scarlatti Flair und Dynamik verleihen.”

Paul Fowles, Classical Guitar Magazine, Großbritannien

„… Sein Auftritt im Kellie Castle übertraf alle Erwartungen ... Antonio lieferte eine faszinierende Interpretation von Bachs Chaconne ... Das Publikum im Kellie Castle applaudierte verzückt und war von seinem virtuosen Auftritt begeistert. …”

Ursula Ditchburn, St Andrews Citizen”, Schottland

„... Antonios Version von Paganinis „Three Caprices “ wies bemerkenswerte technische Fähigkeiten und Tonalitäten auf ... Das von P. Stewart für Antonio komponierte Stück Povero Pietro und J. S. Bachs Sarabande bewiesen, dass der Virtuose ein herausragendes Gefühl für musikalische Strukturen beweist. Ganz gleich, ob er Scarlatti oder Scott Joplin spielt – Antonio dringt stets bis zum Kern einer Komposition vor und interpretiert jedes Stück mit viel Enthusiasmus und großartigem musikalischem Können. Es war ein echtes Privileg, die Aufführung eines der größten Gitarristen unserer Zeit in Pittenweem erleben zu dürfen.“

Ursula Ditchburn, St Andrews Citizen”, Schottland

„… Antonio ist ein einzigartiger Musiker, der verblüffende technische Fähigkeiten mit einer feinen und sensiblen Musikalität kombiniert; das Resultat ist Musik, die die verschiedensten Zuhörer anspricht ...“

Peter Stock, Inverurie Herald, Schottland

„Ein fantastisches Konzert von Antonio: ... Seine Interpretation von Bachs Suite BWV 1012 grenzte an Perfektion. Die Zuhörer konnten die bemerkenswerte Komplexität von Klang, Struktur, Harmonie und Kontrasten erleben – mit großartigen Resultaten. Ebenso faszinierend war Antonios Verständnis der traditionellen schottischen Nationalgesänge; seine Arrangements für Gitarre spiegelten das Wesen schottischer Musik wider ... Das Konzert endete mit Duartes Americana und Paganinis 3 Caprices, die beide mit einer in der heutigen Gitarrenmusik seltenen technischen Kompetenz und Virtuosität wiedergegeben wurden.“

Ursula Ditchburn, St Andrews Citizen” und Dundee Courier”, Schottland

„Antonio lieferte eine unglaubliche Darbietung eines äußerst anspruchsvollen Programms ... Er beeindruckte mit seinem brillanten Spiel voller virtuoser Griffe und temporeicher Harmonien ... Als das Konzert zu Ende war, war ich überzeugt, dass ich soeben einen der besten Gitarristen der Welt live erleben durfte ... Er verzauberte das Publikum mit seinem farbenreichen Spiel, seinem Rhythmus, seiner perfekten Intonation, seinem Tempo und seiner fantastischen Interpretationsfähigkeit ... Ich empfehle jedem, dem sich die Möglichkeit eines Livekonzerts von Antonio bietet: Fackeln Sie nicht lange, sehen Sie sich diesen fantastischen Künstler an – die Erfahrung wird Ihr Leben verändern.“

Pasquale Bifulco, Leavitt Area High School, Turner, Maine, USA

 

„…Der Paganini war, ganz klar, mitreißend. Beim kraftvollen und ausdauernden Spiel am Griffbrett während der Caprice Nr. 5 blieb den Zuhörern die Sprache weg. Es ist nicht übertrieben, Antonios Spiel mit einer Offenbarung zu vergleichen. Es scheint, als habe das volle Potenzial der Gitarre nur darauf gewartet, von deren Herren entfesselt zu werden. Antonios musikalische Fähigkeiten verzaubern den Zuhörer und sind ein wahres Wunder. Das Schwert wurde aus dem Stein gezogen.“

Bill Heckman, Dover-Foxcroft Chamber Music Society, Milo, Maine, USA

 

„Antonio ist unglaublich, ein einzigartiger Virtuose mit einer nie da gewesenen Leidenschaft – unübertroffen“!